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Stunde um Stunde sitze ich dort und überdenke alles-der kleine Bach
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Es ist noch sehr früh am morgen.Mein heimatliches Herten-Disteln schläft scheinbar noch.Ich treffe kaum jemanden,begegne nur ab und zu anderen Joggern.Tapp,Tapp.Alls was zu hören ist,sind meine schnellen Schritte.Meinen Blick richte ich auf die Häuser die in lockerer Geschwindigkeit neben mir herziehen.Aus den Augenwinkeln sehe ich,wie eine Katze über die Straße huscht und in der Dunkelheit eines Wohnhauses verschwindet.Es ist so wunderbar ruhig.Ich laufe weiter die Straße entlang.Schon bald höre ich ein leises rauschen.Ich habe den kleinen Bach erreicht,von dem niemand wircklich einen Namen kennt und atme die eisige Luft ein.Heute Nacht muss es geregnet haben,denn die Straßen sind noch mit einer nassen Schicht überzogen.Ich liebe diesen Ort.Das rauschen des Baches hat etwas beruhigendes an sich.Ich hole mein kleines Messer heraus,lasse mich neben einem großem Baum nieder und beginne etwas zu schnitzen.Heute soll es ein kleines Bötchen werden.Ich schaue mich nur kurz um und finde direkt ein Stück Rinde.Heute wird scheinbar ein guter Tag.Stück für Stück,wird aus der Rinde ein kleines Boot,während die Sonne langsam am horizont aufsteigt.Es hängen nur wenige Wolken am Himmel,sodass es ein wundervoller roter Sonnenaufgang wird.Ein lächeln macht sich auf meinem Gesicht breit.Wenn ich hier sitze,brauche ich nichts.Kein Handy,keine Beschäftigung,kein Spiel-nichts.Nur mein Taschenmesser und ab und zu eine Schnitte Brot.Alles andere ist in meinem Kopf.Ab und zu pfeife ich ein Liedchen.Und sonst denke ich einfach über alles nach.Erinnere mich an vergangene Tage zurück,plane die Zukunft oder lasse meine Gedanken einfach schweifen.Versuche Antworten zu finden,den Sinn zu finden,ruhe mich einfach aus und versuche über das gelernte zu reflektieren.Überlege,wie ich Menschen helfen kann.Überdenke einfach meinen nächsten Zug.Inzwischen steht die Sonne schon höher am Himmel und ich beschließe nach Hause zu gehen.Sogar mit dem Boot bin ich fast fertig geworden.Ich stecke das Messer weg und stehe auf.Ich trete möglichst nah an den Bach heran,bücke mich und lasse das Boot aufs Wasser.Direkt fährt es los und meistert die erste Stromschnelle.Ich falle abermals in meinen schnellen Lauf und lasse den Bach hinter mir.Leise murmele ich:"Bis morgen." ;)
  • 3 Kommentare
  • 20.02.2012 um 21:48 Uhr
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Kommentare
voll süß, Leslie!
21.02.2012 um 17:30 Uhr
Jap.So schön hier
21.02.2012 um 13:43 Uhr
Ach wohnst du auch in Disteln?
21.02.2012 um 11:34 Uhr
Scenario ist ein Angebot aus dem Medienhaus Bauer